Workshop zu WDS und Intune

Andreas Schlesinger, Senior ConsultantLetzte Woche fand bei uns ein interessanter Workshop zum Thema WDS (Windows Deployment Services) und Intune statt.​ Viele die sich mit WDS bereits auseinander gesetzt haben sind wahrscheinlich an dem ein oder anderen Punkt nicht voran gekommen und haben statt dessen auf andere Deployment Tools zurückgegriffen. Die Möglichkeiten mit WDS eine Logik für das Deployment zu integrieren sind relativ bescheiden. Deshalb müssen weitere Hilfsmittel für das Deployment eingesetzt werden. Das Stichwort hierzu heißt MDT (Microsoft Deployment Toolkit). Mit MDT kann ein Prozess abgebildet werden um eigene WIM (Windows Imaging File) Images zu erstellen und diese zu pflegen. Um das Deployment zu automatisieren und zu überwachen kann mit SCCM (System Center Configuration Manager) noch eine Stufe weiter gegangen werden.

TIP: Um Kompatibilitätsprobleme zu bewerten und zu mildern kann ACT (Aplication Compatibility Toolkits) eingesetzt werden.

Das zweite Thema handelte über Intune. Intune ist ein relativ neues Produkt aus dem Hause Microsoft mit dem ein Client über die Cloud "verwaltet" werden kann. Intune kostet pro Client 11€ und beinhaltet eine Windows 7 Enterprise Lizenz mit Software Assurance + Forefront Endpoint Protection. Doch was kann mit Intune alles gemacht werden? Intune kann Software & Updates ausrollen (auch von Drittanbieter), hat Monitoringfunktionen und beinhaltet ein Remoteunterstützungstool für den Support. Außerdem bietet Intune eine Hardware & Software Inventarisierung an und es können Lizenzen von Microsoft und von Drittanbieter verwaltet werden. Zusätzlich ist eine Auswertung der eingesetzten Hardware möglich. Dadurch wird die Clientverwaltung sehr transparent.

WDS/MDT und Intune sind für KMUs auf jeden Fall eine interessante Sache!